Mittwoch, 18. Oktober 2017
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Chemielaborantin/Chemielaborant

 

Interessiert am Ausbildungsberuf Chemielaborant/in? Dann viel Spaß beim Stöbern...

 

Fehlingprobe auf Aldehyde

Laborarbeit

 

Der Unterricht hat einen Stundenumfang von 9 bis 12 Wochen in der Woche. Ab dem Schuljahr 2014/2015 wird der Unterricht an einem wöchentlichen Stammtag und einem 14-tägigen Zusatztag erteilt. Es stehen gut ausgestattete Laborräume mit modernen Geräten und eine Fachbibliothek zur Verfügung.

  • Aufnahmevoraussetzung: Ausbildungsvertrag eines Betriebes aus dem Zuständigkeitsbereich
  • Abschluss: Chemielaborantin/Chemielaborant
  • Dauer: 3 1/2 Jahre, mögliche Verkürzung auf Antrag bei entsprechenden schulischen Leistungen

Der Berufsschulunterricht ist verpflichtend für die Dauer der Berufsausbildung und umfasst neben dem berufsbezogenen Unterricht allgemeinbildenden Unterricht. Beide sollen neben der fachlichen Kompetenz auch die Schlüsselqualifikationen zur Stärkung der eigenen Persönlichkeit und der sozialen und politischen Verantwortlichkeit vermitteln.

 

Das Berufsfeld der Chemielaboranten und dementsprechend die Lerninhalte sind stark durch die analytischen Aufgabenstellung, die heutzutage mit modernen Geräten der instrumentellen Analytik gelöst werden, geprägt. Eine gute Auffassungsgabe für physikalische Zusammenhänge ist deshalb dringend erforderlich.
Die Berufsschule als Bestandteil des dualen Ausbildungssystems in der Bundesrepublik Deutschland hat die Aufgabe die theoretischen Lerninhalte laut Rahmenlehrplan zu vermitteln.

Unter bestimmten Bedingungen besteht die Möglichkeit, den mittleren Abschluss, ggf. auch die Fachhochschulreife zu erlangen. Die Schule erteilt Auskunft über die Modalitäten. (Bezug: VO über Berufsschulen, §9 und §11-20.)

Chemielaboranten und Chemielaborantinnen prüfen Produkte wie Prozesse, untersuchen die im Betrieb verwendeten Stoffe vom Rohstoff über Hilfs- und Betriebsstoffe bis zum Endprodukt. Sie stellen Stoffgemische sowie organische und anorganische Präparate her. Um Strukturen und Eigenschaften von Stoffen zu bestimmen, nehmen sie zum Beispiel fotometrische Gehaltsbestimmungen vor, wenden chromatografische Verfahren an und führen volumetrische, gravimetrische und spektroskopische Analysen durch. Je nach Arbeitsaufgabe (und nach Schwerpunktsetzung in der Ausbildung) identifizieren und nutzen sie Mikroorganismen, untersuchen Stoffe elektrochemisch, führen immunologische und diagnostische sowie auch biotechnische und zellkulturtechnische Arbeiten aus. Analysen und messtechnische Aufgaben führen sie weitgehend selbstständig aus. Da sie oft mit gefährlichen Stoffen arbeiten, müssen sie die einschlägigen Sicherheits-, Gesundheits- und Umweltschutzvorschriften sorgfältig einhalten.

 

Chemielaboranten und Chemielaborantinnen arbeiten in Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionslaboratorien von Bergbau und Landwirtschaft, Industrie und Hochschulen, in der medizinischen Analytik, im Umweltschutz, in Materialprüf- und Untersuchungsämtern. Vorwiegend üben sie ihre Tätigkeiten in Labors aus.

Hier gibt es das Downloadangebot der Berufsschule Chemielaborant/in...

Die Anmeldung erfolgt durch den Ausbildungsbetrieb. Derzeitige Betriebe, die Ausbildungsplätze in der Region anbieten, sind unter anderem: Landesbetrieb Hessisches Landeslabor Kassel, Kasseler Verkehrs-und Versorgungs GmbH, Kasseler Entwässerungsbetrieb, Institut für Wasser, Abwasser u. Umweltfragen Söhrewald, Umlab GmbH, Leist Oberflächentechnik Bad Hersfeld