Mittwoch, 13. Dezember 2017
no-img
Startseite >Aktivitäten an der EKS>Aktionen und Projekte>zypries2017>Interview mit Frau Zypries

Interview mit Frau Zypries

 

Interview mit der Wirtschaftsministerin

Wir, vier Schülerinnen der Klasse 12FOT, hatten die Ehre mit Frau Zypries (derzeitige Wirtschaftsministerin der Bundesregierung, SPD) am Telefon ein Interview zu führen. Der Kontakt wurde von den Redakteuren der HNA hergestellt.

Am 23.06.2017 machten wir, Mariel, Angela, Melissa und Marlin, uns auf den Weg zur HNA. Denn dort fand das Interview per Telefon statt. Zunächst stellte eine Journalistin einige Fragen an die Ministerin und dann konnten wir auch schon loslegen.

Wir haben während unseres Zeitungsprojekts im Unterricht erfahren, dass Frau Zypries Schülerin der Elisabeth-Knipping-Schule war.

 

Interview

Mariel: Warum haben Sie sich für die Elisabeth-Knipping-Schule entschieden?
Zypries: Ich war auf der Luisenschule, habe meinen Realschulabschluss dort gemacht und bin dann auf die Elisabeth-Knipping-Schule gewechselt. Meine Tante schlug vor, mein Abitur auf der Knipping zu absolvieren, weil ich Lehrerin werden wollte. Sie sagte, ich würde auf der Knipping viel Praktisches fürs Leben lernen.

Mariel: In welcher Fachrichtung haben Sie ihr Abitur gemacht?
Zypries: Ich glaube, damals gab es noch keine Fachrichtung, nur einen Ausbildungsgang.

Melissa: Hat der PoWi-Unterricht Sie für ihren heutigen Beruf inspiriert?
Zypries: Nein, ich fand den PoWi-Unterricht nicht prickelnd. Ich war jedoch schon auf der Realschule Schulsprecherin und davor schon politisch engagiert.

Angela: Wie kamen Sie nach Ihrem Studium zur SPD? Und warum erst mit 38?
Zypries: Im Jahr 1991bin ich in die SPD eingetreten. Ich habe damals in der Staatskanzlei von Gerhard Schröder in Hannover gearbeitet. Die Arbeit von ihm hat mich sehr begeistert. Schröder machte gute Arbeit. Davor war ich eher juristisch tätig und hatte daher weniger Zeit für Politik.

Marlin: Wie sieht ein typischer Arbeitstag von Ihnen aus?
Zypries: Einen typischen Arbeitstag gibt es nicht. Ich beginne morgens um acht und beende meinen Arbeitstag zwischen neun und zehn Uhr abends. Ich nehme an unterschiedlichen Besprechungen, Unternehmensbesuche und an Sitzungen im Bundestag teil.

Marlin: Welche Vorstellungen haben sie für ihre Zukunft?
Zypries: Wie sie ja bestimmt schon mitbekommen haben, kandidiere ich nicht wieder, sondern ziehe mich wieder aus der Politik zurück und kümmere mich um andere Bereiche.

Marlin: Kommen sie als Kasslerin auch zur Documenta?
Zypries: Ja, ich habe vor die Documenta im August zu besuchen und im Juli habe ich vor, das Brüdergrimmfest zu besuchen.

Marlin: Dann bedanke ich mich herzlich bei Ihnen, dass sie sich die Zeit für uns genommen haben. Und ich möchte Ihnen noch anbieten, dass Sie unsere Schule gern besuchen können, wenn sie mal wieder in Kassel sind.