Sonntag, 22. Oktober 2017
no-img
Startseite >Aktivitäten und Bildergalerie>Aktionen und Projekte>Ausflug Tourist-Information

Ausflug Tourist-Information

 

Ausflug zur Tourist Information des Kassel Marketings

„Was hat Kassel zu bieten?“ unter dieser Fragestellung und im Hinblick auf eine Projektarbeit, in der ein Wochenendarrangement erstellt werden soll, besuchte die Berufsschulklasse für den Beruf Hotelfachfrau/-mann 12GH1 am 16.09.2016 mit ihrer Klassenlehrerin Frau Möller-Speichert die Tourist Information des Kassel Marketings. Die Kassel Marketing GmbH koordiniert Aktivitäten der Stadt Kassel und sorgt für die Vermarktung, um ständig das Image für Besucher und Bewohner zu verbessern.

 

Dort angekommen, begrüßte uns der Bereichsleiter für Tourismus Herr Hubert Henselmann und gab uns einen Einblick in seine Arbeit. Die Leitfragen seiner Präsentation waren: „Für was steht Kassel?“ und „Wie entwickelt sich Kassel?“ Zunächst stellte er uns die touristische Entwicklung von 2000 bis 2015 vor, in der klar zu erkennen war, dass immer mehr Touristen auch außerhalb der documenta Jahren nach Kassel kommen. 2015 kam die Zahl der Gäste-Übernachtung mit 903719 Übernachtungen annähernd an die der documenta 2012 (947855) und setzt somit den Maßstab für die Zukunft. Die konkreten Visionen für die Zukunft sind die 1 Millionen Marke von Übernachtungsgästen im nächsten documenta Jahr 2017 zu knacken, diese bis 2025 auf 1,35 Millionen Übernachtungen zu steigern und somit im Übernachtungsranking der deutschen Großstädte weiter nach oben zu klettern. Um diese Visionen umzusetzen hat die Kasseler Marketing GmbH folgende Maßnahmen formuliert: Sie wollen ein ganzheitliches Tourismuskonzept erstellen, um Städte-, Kultur- und Eventtourismus zu vereinen. Hierzu wird angestrebt, die Infrastruktur- und Aufenthaltsqualität sowie die touristische Mobilität zu verbessern. Damit sollen anspruchsvolle, kulturorientierte Städtereisende, Städtegenießer, „qualitätsorientierte Entschleuniger“ und reifere Natur- und Kulturliebhaber angesprochen werden. Dabei spielen auch die Erlebnisräume, die in die Kur Zone Bad Wilhelmshöhe, den Bergpark, die City und die Karlsaue eingeteilt sind, eine große Rolle. Für ein „rundes Städteerlebnis“, müsste man die Erlebnisräume verbinden, um so das volle Potenzial für Kassel zu nutzen. Des Weiteren stellte uns Herr Henselmann noch einige Sehenswürdigkeiten in den verschiedenen Erlebnisräumen, wie den Bergpark und die Grimmwelt, vor und gab uns einige Ideen, wie wir in Zukunft die Gäste in unseren Betrieben besser beraten können.

 

Nach einer Fragerunde, in der jeder Schüler die Chance hatte eine individuelle Frage zu stellen, sammelten wir in dem Verkaufsraum noch viele hilfreiche Tipps und Infomaterial für unsere eigene Projektarbeit.

Dariah Pfaff 12 GH 1