Mittwoch, 24. Januar 2018
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10 Milliarden - der Film

 

10 Milliarden: wie werden wir alle satt?

Auszubildende zum Systemgastronomen, Hotel-und Restaurantfachleute und Köche besuchten am 28. April 2015 um 11.45 Uhr eine Sondervorstellung des Filmes: 10 Milliarden – wie werden wir alle satt? des Bestsellersautors, Regisseurs und Foodfighter Valentin Thurn im Filmladen in Kassel. Insgesamt 77 Schülerinnnen und Schüler der Elisabeth-Knipping-Schule wurden von Frau Grosse-Antenbring, Frau Hagel, Frau Humburg und Herrn Riechers begleitet.

 

Der neue Film von Valentin Thurn handelt von der Ernährung in der Zukunft: im Jahr 2050 wird die Weltbevölkerung auf ca. 10 Milliarden Menschen anwachsen. Wie wird dann diese Vielzahl von Menschen ernährt werden können? Ist es gar möglich, Gemüse und Fleisch künstlich im Labor durch Stammzellen herzustellen? Können Insekten unseren täglichen Bedarf an Proteinen decken? Oder liegt die Lösung darin, dass jeder für seine eigene Nahrung sorgen sollte?

 

Unsere tagtägliche Kaufentscheidung trägt dazu bei, die zukünftige Art der Ernährung zu bestimmen. Kaufen wir weiterhin im Discounter das Kilo Huhn für 2,99 Euro, wird die verheerende Massentierhaltung unter katastrophalen Bedingungen weiterhin bestehen bzw. noch weiter ausgebaut werden. Auch durch extensive Tierhaltung von Kühen und Schweinen wird ein Großteil des Getreideanbaus der Welt für die Tierfütterung verwendet. In Japan existieren bereits „Gemüsefabriken“, in denen Menschen keinerlei Zugang haben, um eine Kontaminierung mit Bakterien zu verhindern. Dieses Gemüse wächst auf Nährstofflösungen und durch künstliches Licht ist es möglich, elfmal pro Jahr maschinell zu ernten.

 

Der Film war sehr informativ und machte uns gleichzeitig sehr nachdenklich und betroffen, da unsere Generation mit dieser Problematik konfrontiert sein wird. Allerdings ist es notwendig, sich heute und jetzt mit dieser Problematik auseinanderzusetzen, um Lösungen für die Zukunft zu finden. Durch diesen Film hinterfragen wir unser eigenes Ess- und Kaufverhalten, wollen Nahrung nicht unüberlegt und sinnlos wegwerfen und unseren Freunden und Bekannten von diesem Film erzählen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bildquelle: Rainer Sturm  / pixelio.de